Aktuelle Projekte im Natur- und Vogelschutz


Liberatorweiher (2020/2021)

Baggerarbeiten Liberatorweiher (Bild: Clemens Gnädinger)
Baggerarbeiten Liberatorweiher (Bild: Clemens Gnädinger)

Im Jahre 1944 musste im Diessenhofer Katharinental ein US-Bomber der Gattung „Liberator“ notlanden und gab dem Liberatorweiher seinen Namen. Dieserfüllt sich zwar im Frühjahr mit Wasser, trocknet dann aber regelmässig aus - eine Todesfalle insbesondere für Amphibien. Dank dem Engagement von unserem Ehrenpräsident Röbi Steinemann wurde der Weiher ausgebaggert und mit Lehm abgedichtet. Um den Wasserzulauf zu gewährleisten, wurde zusätzlich eine Quelle angezapft. Neben der Stadtgemeinde Diessenhofen, Privatpersonen und der SH Power hat auch der turdus diese Aktion fnanziell unterstützt. So kann - Zitat Röbi - das Wasser wieder fliessen und die Natur schaffen.


Egghof, Rüdlingen (2019/2020)

Der Egghof liegt im nördlichen Zipfel des Rüdlinger Gemeindegebiets, zwischen dem Rhein und der Grenze zu Deutschland. Er wird von Marlies und Florian Ter-Nedden bewirtschaftet. Geplant sind drei Trockenmauern à 8 Meter im Rebberg oberhalb des Hofs, sowie die Umwandlung des nicht mehr bewirtschafteten Teils des Rebbergs in eine Ökowiese.

Das Projekt wurde an der GV 2019 vorgestellt und auf Antrag des Vorstands die Kosten für Aufwertungsmassnahmen bis zur Höhe von Fr. 58'000.- bewilligt.

 

Projektverlauf

Begehung im Rebberg (Foto: Andreas Reich)
Begehung im Rebberg (Foto: Andreas Reich)
Standort Ökowiese (Foto: Andreas Reich)
Standort Ökowiese (Foto: Andreas Reich)


Hohhengst: Projekt "Lichter Wald" auf dem Randen bei Bargen (2018 - 2021)

Hohhengst (Foto: Andreas Reich)
Hohhengst (Foto: Andreas Reich)

Im Gebiet Hohhengst nordwestlich von Bargen wird eine grosse Waldfläche in drei Etappen ausgelichtet und in einem vierten Schritt eine Verbindung zum Naturschutzgebiet Galliwies geschaffen.

Es soll ein Lichter Wald zur Förderung von seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten entstehen. Angestrebt wird ein hohes Blütenangebot und grosser Strukturreichtum (Alt- und Totholz, Schuttfluren, Asthaufen, Totholzbeigen) als Lebensraum für auf Licht und Wärme angewiesene seltene und gefährdete Arten.

Das Projektgebiet gehört zum Stadtwald von Schaffhausen, das Projekt wird in Zusammenarbeit mit und unter der Leitung von Grün Schaffhausen realisiert.

 

Projektverlauf

 



Stadtspatzen & Co. (Start 2018)

Haussperling-Männchen (Foto: Stephan Trösch)
Haussperling-Männchen (Foto: Stephan Trösch)

Ziel des Spatzen-Projekts ist, dem Haussperling und anderen Vögeln in der Stadt Schaffhausen wieder bessere Lebensräume anbieten zu können. Neben einer Bestandsaufnahme unter Mithilfe der Bevölkerung soll v.a. das Bewusstsein für die Vögel und ihre Lebensräume geschärft werden.

 

Mehr Informationen zum Projekt



Aufwertung für Reptilien und Insekten in Beringen (2018/19)


Eine Übersicht zu aktuellen und bisherigen Projekten des Turdus finden Sie hier.

Turdus Vogel- und Naturschutzverein

8200 Schaffhausen

PC 82-3957-0

IBAN CH61 0900 0000 8200 3957 0